Montag, 26. Dezember 2016

Neuer Wettbewerb für 2017 - Fotokurs zu gewinnen.


Im Herbst 2016 habe ich einen Wettbewerb veranstaltet, bei dem es einen Fotokurs in Rocksdorf zu gewinnen gab. Vier Tage lang war in Rocksdorf Leben in der Bude und am Ende waren alle der Meinung "Wenn Du wieder einen machst, dann machen wir wieder beim Wettbewerb mit...".

Ich habe jetzt glücklich den Kurs für das Frühjahr konzipiert und hiermit gibt's den Startschuss für den nächsten Wettbewerb. Wer mitmachen will, schicke also bis zum 1.2. ein Portfolio aus drei Bildern zum Thema „Glas und Licht“ an
wettbewerb ät rocksdorf18.de
ein. Die Bilder müssen JPG OoC sein, also direkt aus einer Olympus-E, PEN oder OM-D-Kamera. (Vollständige EXIFs und Makernotes) Die Bilder werden nirgends veröffentlicht und nur zur Ermittlung der Sieger des Wettbewerb verwendet. Die Gewinner werden von einer Jury am 2.2.2017 unter Ausschluss des Rechtsweges ermittelt, und unmittelbar darauf per Mail informiert.

Der Wettbewerb wird von niemandem gesponsert, die Bilder und Daten werden nicht für irgendwelche Werbeverkaufsveranstaltungen benutzt, es gibt kein Publikumsvoting und die Teilnahme am Wettbewerb ist auch kostenlos. Einzige Bedingung: Der Teilnehmer muss zwischen 18 und 28 Jahre alt sein - und mit digitalen Olympus-Kameras mit Wechselobjektiv fotografieren.

Warum ich dann überhaupt so einen Wettbewerb veranstalte? Weil ich's kann. Und weil es mir Spaß macht, mit Leuten zu arbeiten, für die das Bild an erster Stelle steht. Wer Genaueres wissen will, der kann sich hier die Teilnahmeunterlagen runterladen, hier gibt's das Prospekt zum Haus und wer älter als 28 ist, aber trotzdem an einem Kurs teilnehmen will, der kann hier einen buchen.

Das Thema muss übrigens kein Tabletop sein, wie die rote Glaskugel hier. Glas und Licht gibt es ziemlich oft. Wichtig ist mir allerdings eine gewisse Kontinuität der drei Bilder des Portfolios. Eine gewisse inhaltliche Geschlossenheit.

Samstag, 24. Dezember 2016

Makro mit dem 2,8/40-150 + MC14

Nachdem  viele sich für das  Thema "Makro mit Alternativobjektiven........"
interessierten, dachte ich, ich setze das fort, mit Objektiven,
die die meisten in der Fototasche haben.

Die Bildserien haben nur laienhaften Charakter, aber jeder für sich
kann anhand der Fotos selber beurteilen, ob die eine oder andere
Alternative für Ihn in Frage kommt.

Alle Aufnahmen sind nur skaliert und in der Belichtung korrigiert,
man kann sich dann vorstellen, was eine gute Bearbeitung daraus macht,
bzw. ein Stack oder Focus-BKT.

Heute habe ich mir das 2,8/40-150 mit dem 1.4x Teleconverter MC-14
vorgenommen, warum mit Konverter, weil ich parallel Fotovergleiche
mit dem 2,8/60 Macro und dem Sigma150 Makro abgelichtet habe,
und ich die gleiche Blende bei allen Objektiven anwenden wollte.
Hier und jetzt alle zu zeigen, wäre ein sehr großer Blog, wenn Interesse
besteht, würde ich diese später zeigen.

Falls Fragen zum Modell aufkommen, der Schmetterling ist nicht am Leben.

Alle Aufnahmen mit der PenF

Die Raynox Vorsatzlinde DCR150 hat eine Stärke von 4,8 Dioptrien
Die Raynox Vorsatzlinde DCR250 hat eine Stärke von 8    Dioptrien
Die Raynox Vorsatzlinde MSN202 hat eine Stärke von 23 Dioptrien


Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - Abstand zum Motiv 50cm


Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - Abstand zum Motiv 35cm
26mm Zwischenringe


Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - Abstand zum Motiv 32cm
52mm Zwischenringe


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - Abstand zum Motiv 20cm
Raynox M-150


Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - Abstand zum Motiv 10cm
Raynox M-250


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - Abstand zum Motiv 2,5cm
Raynox202


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - 26mm Zwischenringe,
Abstand zum Motiv 12cm - Raynox150


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - 26mm Zwischenringe,
Abstand zum Motiv 8cm - Raynox250


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - 26mm Zwischenringe,
Abstand zum Motiv 3cm - Raynox202


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - 52mm Zwischenringe,
Abstand zum Motiv 30cm


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - 52mm Zwischenringe,
Abstand zum Motiv 10cm - Raynox150


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - 52mm Zwischenringe,
Abstand zum Motiv 7,5cm - Raynox250


 Zuiko 2,8/40-150 + MC-14 bei 150mm - 52mm Zwischenringe,
Abstand zum Motiv 3cm - Raynox202

Montag, 19. Dezember 2016

Firmware 4.3 für E-M1 verfügbar

Seit heute ist die Firmware 4.3 für die E-M1 verfügbar, die das Problem der 4.2 behebt, nach der bei Aufnahmeansicht "Aus" einige Funktionen nicht verfügbar waren.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

E-M1II - der C-AF

Wie der S-AF funktioniert und wie der C-AF rein technisch funktioniert habe ich ja schon erklärt. Nun geht es um die praktische Anwendung des C-AF beim Fotografieren bei unterschiedlichen Motiven und mit unterschiedlichen Objektiven.
Als Illustration habe ich heute mit Ranger im Garten bei Josef eine kurze (16 Minuten) Session gemacht. Der Garten hat viel Grünzeug was im Weg steht und nebenbei hat "Teddy" versucht, mir die Goodies aus der Jackentasche zu fressen und mich ab und zu über den Haufen zu rennen oder mir einen Kinnhaken zu verpassen. Teddy ist ebenfalls ein Berner - nur noch etwas größer als Ranger.


40-150 f/2,8, ISO 400, 1/3200s, 150mm

Beim C-AF gibt es mehrere Parameter zu beachten, einer davon ist die C-AF-Sperre, zu der ja schon auf dpreview eine sehr gute Tabelle zu lesen war. Ich übersetze sie mal ins Deutsche und formatiere sie etwas um:


  • Tiere, Vögel, Sport und Kinder mit unregelmässiger Geschwindigkeit mit wenigen Querläufern, das Motiv bewegt sich direkt auf die Kamera zu oder weg: C-AF-Sperre +2 (klassisch: Hundefotografie, Fußball und Handball von der Torauslinie)
  • Autos, Fahrradfahrer, Läufer, die sich mit gleichmässiger Geschwindigkeit in Richtung der Kamera bewegen: C-AF-Sperre +1
  • Völlig irreguläre, chaotische Situationen, in denen das Motiv öfter wechselt: C-AF-Sperre Aus: 0
  • Tiere, Vögel, Sport und Kinder mit unregelmässiger Geschwindigkeit mit wenigen Querläufern, das Motiv bewegt sich  quer zur Kamera: C-AF-Sperre -1
  • Tiere, Vögel, Sport und Kinder mit unregelmässiger Geschwindigkeit mit vielen Querläufern, das Motiv bewegt sich  quer zur Kamera: C-AF-Sperre -2 (klassisch: Fußball von der Seitenlinie)
40-150 f/2,8, 1/800s, f/2,8, ISO 400, 130mm

Was gibt es zusätzlich zu beachten, um einen guten C-AF zu bekommen:
Alle AF-Felder: 
Unbedingt darauf achten, dass das Motiv mindestens 1/6 der Bildfläche einnimmt. Erst dann kann sich die Kamera sauber auf das Motiv aufschalten. Der Cluster lockt dann wunderbar das Motiv und lässt es auch nicht mehr los.
Auf keinen Fall zu früh mit "Alle Felder" das Dauerfeuer anfangen. Hat der C-AF das richtige Motiv nicht erwischt, dann wird der C-AF das falsche Motiv festhalten, egal, was das "richtige Motiv" macht. Unbedingt den Cluster im Auge und die Nerven behalten.
Zoomen stört den C-AF nicht.
Sobald man den AF-Knopf loslässt und neu startet, sucht sich die Kamera auch das Motiv neu. Also wieder: erst durchdrücken, wenn der Cluster das Motiv gefunden hat, bzw wenn das Motiv groß genug ist.
Neuner/Fünfer Feld:
Die bessere Lösung bei Motiven, die weit weg sind und erst näher kommen. Neuner Feld ist gut, Fünfer Feld eher dann, wenn sehr viel Betrieb außen rum ist, also etwa bei Zweikämpfen auf dem Fußballplatz.
Einzelfeld:
Empfehle ich nicht, außer man hat eine extrem ruhige Hand und auch das Motiv ist sehr homogen und bewegt sich sehr gleichmäßig. Das winzige Feld im Ziel zu halten ist so gut wie unmöglich, die Trefferrate sinkt erheblich.

Falscher Fokus bei "Alle Felder"
Wie schon geschrieben: Wenn man zu früh auslöst, krallt sich der AF an einem anderen Motiv fest, meistens dem Fußboden, denn "Nearest is best". Wenn man dann draufbleibt, läuft das Motiv irgendwann durch den Fokus und wird scharf, so dass man denkt, die Kamera hätte das Motiv doch noch gefunden. Irrtum .- der Fokus ist unverrückbar auf der Grasnarbe geblieben. Schwenkt man dann auch noch mit dem Motiv mit und hat C-AF-Sperre eingestellt, dann bleibt der AF auch auf der Grasnarbe, selbst wenn sie nicht mehr im Bild ist - das Bild ist infolgedessen komplett unscharf. (Die Kamera geht ja davon aus, der Fotograf weiß, was er will und die Grasnarbe wird schon noch nachkommen...)

Bildwiederholraten: 
18fps geht, 10fps geht besser, aber im Endeffekt hat man bei 18fps nicht weniger gute Bilder als bei 10fps.

Auslösepriorität:
Kann bei C-AF auf dem Defaultwert von Ein (danke an Horst für den Hinweis auf meinen Fehler) stehen bleiben. Wichtig ist immer, dass man erst durchdrückt, wenn man das Motiv grob im Fokus hat. /bzw eben wenn der Cluster das Motiv "erwischt" hat. Ein "Ich halte einfach die Kamera in die Gegend, den Rest soll der AF machen" funktioniert bei C-AF nur in Ausnahmefällen.

C-AF+ Tracking
Da bin ich immer noch nicht wirklich begeistert. Das Tracking verliert mir zu oft das Motiv, auch wenn es mittlerweile deutlich besser geworden ist. Kann sein, dass das bei einem hin- und herrennenden Kind im Garten eine prima Idee ist, aber bei meinen Motiven kann ich mit dem Tracking nichts anfangen. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

FT-40-150 3,5-4,5, 1/500s, f/4,5, ISO 400, 150mm

FT oder mFT?
Der größte Unterschied ist, dass die mFT-Objektive zu Beginn des C-AF schneller fokussieren und eine höhere Bildrate erreichen. Je größer der Brennweitenbereich des Objektivs ist, desto einfacher hat man es, den C-AF auf ein schnelles Motiv "aufzuschalten". Training erfordert dann natürlich das "Mitzoomen" um das Motiv entsprechend möglichst groß im Bild zu halten. Und ja, es funktioniert auch mit dem uralten 40-150 3,5-4,5. Mehr Spaß und mehr Treffer hat man aber mit dem 40-150 2,8.

Trefferquoten.
Ich habe Trefferquoten von 95%. Allerdings nicht bei Hundeaction. Wenn ich da sauber arbeite, bekomme ich 60% Treffer. Mit Dusel auch mal 80% bei einer Serie. Da ist aber meiner Meinung nach noch Luft nach oben - aber da muss dann jemand ran, der täglich trainieren kann und der nicht beim Knipsen von Bernern angeknabbert wird.

Soweit dazu und nun ab morgen viel Spaß mit der neuen Kamera. Macht es besser als ich.


PS: Nochmal DANKE an Ranger und Josef!


Mittwoch, 7. Dezember 2016

E-M1II Rauschen und Dynamik

Diesmal geht es um Rauschen und Dynamik der E-M1II im Vergleich zur E-M1.
Das ist das Target:


Bei den Rauschvergleichen ist mir aufgefallen, dass die Belichtungsmessung der beiden Kameras etwa eine Drittel Blende auseinanderliegt. Wenn ich beide Kameras auf ESP-Messung belichte, kommt die E-M1 eine Drittel Blende zu hell. Kann natürlich an dem Target liegen, das sehr viel schwarz aufweist. Warum auch immer - die E-M1II belichtet exakter.
Was ebenfalls auffällt: Der Sensor der E-M1II ist kleiner. Bei gleicher Brennweite und gleichem Standort ist der Bildwinkel der EM1II enger. Dies setzt einen Trend fort  - seit der ersten PEN werden die Sensoren kontinuierlich kleiner. Aber das ist mal ein anderer Artikel.
Die RAWs der MarkII haben in den Schatten ein stärkeres Gewicht auf Grün. Die E-M1 hatte eher den Schwerpunkt in blau/lila. Das fällt natürlich nur auf, wenn man einen extrem dummen RAW-Konverter wie Picasa hat, der einfach nur auf "bunt" entwickelt und unterbelichtete Bilder gnadenlos aufreißt.

Beim Test wurde ein 35-100 f/2 verwendet, das manuell fokussiert wurde. Beim Kamerawechsel wurde der Fokus nicht verändert. Stativ und 2 Sekunden Selbstauslösung sind selbstverständlich. Bei beiden Kameras wurde der WB fix auf 4200 K und die Rauschunterdrückung auf "Aus" gestellt.
Hier 100% Crops aus den JPGs mit unterschiedlichen ISOs


ISO 200, E-M1II
ISO 200 E-M1
ISO 1600, E-M1II
ISO1600, E-M1
ISO 3200, E-M1II
ISO 3200, E-M1
ISO 6400, E-M1II
ISO 6400, E-M1
Die E-M1II hat sehr deutlich weniger Rauschen als die E-M1. Zwar verliert auch die E-M1II bei ISO 1600 bereits Details, aber diese Details werden nicht durch Artefakte ersetzt wie bei der E-M1. Diese Artefakte müssen bei der E-M1 durch die Rauschunterdrückung beseitigt werden, was nochmal für Detailverlust sorgt. Insgesamt beherrscht die Mark II das Rauschen um Klassen besser. Ein Gewinn um etwa eine Blendenstufe ist realistisch. Im RAW sind ISO 3200 aus der E-M1 und ISO 6400 aus der MarkII vom Rauschen her nicht zu unterscheiden. (Update: Wie üblich gibt's wieder Leute, die die beiden Bilder sehr wohl unterscheiden können. Na klar - kann ich auch. Aber ich habe hier auch ISO 6400 aus der E-M1 - und das sieht gaaanz anders aus. Im Vergleich dazu sind die Unterschiede in den beiden folgenden Bildern vernachlässigbar. )
Das folgende Beispiel ist wieder mit Picasa entwickelt. Der RAW-Konverter ist lausig, aber enthält sich jeglicher Schönfärberei. Hier sieht man die unterschiedlichen Farben in den RAWs.

ISO 6400, E-M1II
ISO 3200, E-M1

Oberhalb von ISO 6400 wird es allerdings auch bei der E-M1II mit Dynamik und Details eng. Mit ausreichend gutem Licht sind zwar auch hier noch sehr gut brauchbare Fotos zu erzielen - aber wer fotografiert mit ISO 25600 freiwillig bei gutem Licht? Ich habe zwar ISO 12800 und 25600 gemacht, aber das muss jetzt echt nicht.

Dynamik:
Es wurde ein Target aufgebaut, das zuverlässig bei ISO 200 sowohl abgesoffene, als auch ausgefressene Stellen aufwies.


Das hier ist das Target. Links wurde die alte PEN EE mit einem Spot beleuchtet, rechts wurde so gut es geht abgeschattet. Das Bild stammt aus der E-M1II und wurde mit ISO 200 gemacht. Der WB ist wieder auf 4200 und damit zu warm, weil die Hauptbeleuchtung von einer 3400 Kelvin Glühbirne kam. Für die Dynamik ist das aber hier irrelevant, weil hier alle drei Kanäle in die Sättigung gefahren werden.
So sieht das gleiche Bild mit der E-M1 aus. allerdings in den Schatten brutal aufgehellt:


Was hier auffällt, ist die Überstrahlung links an der Kamera, die die E-M1II nicht hat. (Nochmal, es handelt sich hier um das identische Objektiv, ein 35-100. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder meine alte E-M1 hat einen so dreckigen Sensor, dass die Schmierer darauf Flares verursachen, oder Olympus hat dem SSWF der E-M1II eine Nano-Vergütung verpasst um Rückspiegelungen auf die Hinterlinse zu minimieren.)

Und hier der Vergleich im RAW bei ISO 6400, oben E-M1, unten E-M1II



Auch hier sieht man: weniger Überstrahlung bei der E-M1II, der ausgefressene Bereich ist erheblich kleiner. (Beide Bilder sind exakt gleich belichtet.)
JPG: Die E-M1II wies deutlich weniger Überstrahlungen bei den ausgefressenen Lichtern auf, dafür sind die tiefsten Tiefen nicht so homogen wie  bei der E-M1. Insgesamt deutlicher Vorteil für die E-M1II. Wer die Schatten so aufreisst, dass er diesen Unterschied feststellt, hat schon beim Fotografieren etwas falsch gemacht.  Die geringeren Überstrahlungen sind aber ein Benefit, den man bereits im Bild sieht.

In den RAWs ist der Unterschied wesentlich deutlicher. Die E-M1II hat etwa eine Blende mehr Reserven in den Lichtern, dafür ist am alleruntersten Bereich der Schatten etwa eine Drittelblende verloren. Dieser Bereich ist aber im Normalfall sowieso für kaum etwas zu gebrauchen, da dort das Rauschen stark ansteigt.
Auch wenn das widersprüchlich wirkt: Die E-M1 verliert das Duell bis ISO 800 auch in den Schatten. Ab ISO 1600 werden bei beiden Kameras keine abgesoffenen Stellen mehr in die Datei übernommen, da das Grundrauschen in den Schatten so hoch wird, dass es kein reines Schwarz mehr gibt.

Die E-M1 kann also nur in den tiefen Schatten zwischen ISO 1600 und ISO 25600 geringfügig mehr Details aufweisen. ( In diesem Fall sieht man im RAW die Griffrillen des 12-50er im Bild bei der E-M1 etwas besser, als bei der E-M1II. Wenn man sich ansieht, dass das 12-50er im Original-JPG eigentlich nur anhand der Chromringe zu erahnen ist, weiß man, was ich mit "tiefen Schatten" meine.) In allen anderen Disziplinen ist die E-M1II teils deutlich vorne.

Disclaimer:
Es ist mir bewusst, dass manche die von mir gezeigten Bilder anders sehen - das kann ich nicht verhindern, ist halt nunmal so. Jeder kann seine private Meinung dazu haben. Dass andere andere Ergebnisse haben, verstehe ich, das kann schon allein daran liegen, dass andere andere Objektive verwandt haben, oder eine andere Beleuchtung. Ich habe es nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und versucht, alle methodischen Fehler auszuschließen. (z.B: habe ich eben ein Objektiv verwendet, das den Dynamikumfang der Kamera/Objektiv-Kombination möglichst wenig beschränkt.)

Dienstag, 6. Dezember 2016

E-M1II - Der neue AF

Seit mittlerweile vier Wochen arbeite ich mit der E-M1II nun schon im "täglichen Geschäft". Ich habe Models, Produkte und Sport damit fotografiert. Das meiste davon ist unspektakulär, es ist eben Alltagsfotografie.

Ich habe in dieser Zeit versucht, den AF zu verstehen.



Ich habe die E-M1II zuerst als simple Weiterentwicklung meiner E-M1 gesehen und den AF auch genauso eingesetzt. Mal abgesehen davon, dass ich gleich in die erste Falle getappt bin - bei C-AF H mit mechanischem Verschluss gibt's keinen C-AF - habe ich völlig unerklärliche Unschärfen bekommen. Mitten im Shoot weigerte sich das 40-150 Pro auf einmal korrekt scharf zu stellen. Eine Situation, die ich weder mit der PEN-F, noch mit der E-M1 jemals hatte. Die Kamera meldete "scharf" und löste auch aus, aber das Ergebnis war unter aller Kanone - überflüssig zu sagen, dass ich den AF-Punkt korrekt platziert hatte und der Hintergrund  - weiße Hintergrundpappe - wirklich keinen Anlass gab, von der Person davor abzuweichen.

Ich habe dann angefangen, den AF genauer unter die Lupe zu nehmen.



Eine der wichtigen Erkenntnisse war:
- mit mFT-Objektiven und S-AF handelt es sich bei den AF-Sensoren definitiv nicht um Kreuzsensoren. Ein Kreuzsensor ist nur an der Stelle des Sensors empfindlich - und nirgends anders. Mit mFT-Objektiven ist das AF-Feld aber auf der gesamten Fläche aktiv.
- mit FT-Objektiven sind tatsächlich nur die Kreuzsensoren aktiv, die NICHT die gesamte Fläche des Sensors bedecken. Die genaue Länge der Sensorlinien ist nicht bekannt und auch nicht festzustellen, da das Motiv einen bestimmten Anteil des Sensors überdecken muss, damit überhaupt eine Phasendifferenz gemessen werden kann. Eine Erkennung des Motivs findet aber bereits statt, bevor das Motiv die Mitte des Feldes erreicht hat. Es ist also wahrscheinlich, dass die Kreuzsensoren keine einzelnen Sensoren sind, sondern "Sensorlinien", die sich komplett über den Sensor ziehen und nur, je nach Einstellung der AF-Punkte, stückweise abgefragt werden. Wie lange die abgefragten "Stücke" nun real sind, ist mit meinen Mitteln nicht festzustellen. Man darf hier nicht von den Gegebenheiten bei einer DSLR ausgehen, wo man mittels einer einzelnen Linie am PC die Lage und Länge der Kreuzsensoren exakt messen konnte.

Es ist also Fakt, dass der S-AF der E-M1II mit FT und mFT-Objektiven grundsätzlich verschieden reagiert. Und zwar nicht nur in Details, sondern wirklich grundsätzlich.



Eine weitere wesentliche Erkenntnis ist, dass die Kreuzsensoren der E-M1II anders reagieren als Kreuzsensoren in DSLR-Kameras. Bei diesen ist systembedingt die nähere Kontrastkante die Kante, auf die scharf gestellt wird. "Nearest is best". Die Kreuzsensoren der E-M1II arbeiten völlig anders. Sie ermitteln die Qualität der Kontrastkante und die Kamera stellt dann auf die beste Kontrastkante scharf. Ob diese vorne oder hinten liegt, ist für die Kamera nicht relevant. Eine Schwarz/weiße Kontrastkante wird jeder anderen Struktur vorgezogen, egal wo diese ist. Eine gut beleuchtete schwarz/weiße Kante wird einem ausgefressenen Lichtreflex auf einer schwarzen Oberfläche vorgezogen, der wiederum einer schlecht-beleuchteten schwarz/weiß-Kante vorgezogen wird, die wiederum Vorrang vor gelockten Haaren hat.
Soweit klar? Kann sich jeder merken?
Und jetzt haben wir erst mal nur einen Kreuzsensor besprochen.
Ist ein mFT-Objektiv montiert, interessiert sich aber die Kamera auch noch für das, was da außen um den Kreuzsensor rum ist. Und da sind Haare wunderbare Kontrastkanten. Sprich: Der AF mit mFT stellt andere Dinge scharf als der AF mit FT.
Eines ist aber sowohl bei FT als auch bei mFT der Fall: Sind die Kontrastkanten gleichwertig, ist es eine Sache des Zufalls, wo der Fokus landet - ob vorne oder hinten.
Nächstes Problem: Die Felder der E-M1II sind jetzt nicht sooo riesig und sie weigern sich, etwas außerhalb des Feldes zur Kenntnis zu nehmen. Wird nun während des Fokussierens gewackelt - entweder vom Fotografen oder vom Model - so dass die Kontrastkante sich verändert so meldet das mFT-Objektiv, das mit Kontrast-AF fokussiert "Fokus erreicht, wird nicht mehr schärfer" - und der Fotograf landet bei einem unscharfen Bild.



Das hört sich so an, als wäre der S-AF mit dem Einzelfeld echt tricky...
Richtig. Der S-AF mit Einzelfeld, meine Standardeinstellung an allen Kameras seit Jahren, ist auf einmal nur noch für Einzelfälle brauchbar. Stills. Landschaft, Makros, Architektur, Food. Sobald es hektisch wird oder sportlich ist der Einzelfeld-S-AF am Ende. Klar, man kriegt noch Fotos, aber die Ausbeute sinkt.

Also alles Mist?

Nö. Olympus hat nämlich allerhand Grips in seinen AF gesteckt, sie erklären nur nirgends so ganz genau, wie das nun funktioniert.

Während früher die Auswahl für 9er oder gar "Alle AF-Felder" wirklich nur für Vögel vor blauem Himmel taugten, ist das auf einmal die sinnvollste Einstellung überhaupt. Bei der Auswahl eines einzelnen AF-Feldes ist die Zuweisung zur Fokuslage "erratisch" - kommt eben auf die Qualität der Kontrastkante an. Je mehr AF-Felder nun aktiv sind, desto genauer kann die Kamera entscheiden, welches Motiv nun am "Nächsten" ist. Und - siehe da - darauf wird scharf gestellt.
Gerade bei FT - Objektiven funktioniert das sauschnell und mit einer ungeahnten Zuverlässigkeit und Präzision.
Bei mFT-Objektiven ist das mit "Allen AF-Feldern" nicht ganz so perfekt, denn - siehe oben - hier wird nicht nur die Entfernung, sondern auch die Kontrastkante ausgewertet. Zudem wird ein Motiv in der Mitte des Suchers gegenüber Motiven am Rand als wichtiger angesehen und deshalb bevorzugt scharf gestellt. Es kann also sein, dass bei mFT-Objektiven der Fokus eher mal auf einem guten Motiv in der Mitte liegt als auf einem näheren Motiv am Rand des Bildes, obwohl das eventuell näher ist. In so einem Fall: 9er-Feld aktivieren oder simpel per Touchfokus auf dem Display scharf stellen.

Aktiv: "Alle Fokusfelder", Gesichtserkennung "Aus". FT 35-100. Der Fokus liegt jedesmal auf der Stativplatte des 40-150. Beim 40-150 2,8 wechselt der Fokus von der Stativplatte zum 135er in der Mitte und zurück.

Natürlich gibt es Grenzfälle, wenn es nur um wenige Zentimeter geht, dann kann es auch passieren, das mal auf das hintere Feld scharf gestellt wird, aber im normalen Betrieb ist die Betriebsart "Alle Fokusfelder" verblüffend treffsicher.

C-AF
Für den C-AF gilt im Prinzip gleiches, nur dass man hier mit dem "Clustering" bei "Alle Felder" einen Modus hat, der einem auch noch gleich anzeigt, welche Fokusbereiche gerade in die Ermittlung des AF-Punktes eingehen. Achtung! Beim Cluster werden NICHT die Bereiche der Schärfe angezeigt, sondern die Bereiche, die für die Ermittlung der Schärfe herangezogen werden. Man sieht also, wenn sich der AF zu vergaloppieren droht und kann reagieren. Bei echten Bewegtmotiven ist der C-AF ziemlich zuverlässig, bei Stills kommt es vor, dass der C-AF bei mFT-Objektiven auch mal danebenhüpft, wenn die dort angebotene Kontrastkante besser ist.

Vom Verhalten her gilt beim C-AF gleiches wie beim S-AF - die FT-Objektive halten zuverlässiger am "Nearest is Best" fest, die mFT-Objektive wandern da gerne auch mal davon. Wichtig ist auch hier: So viele Fokusfelder wie möglich aktivieren. Ein Einzel-Fokusfeld bei C-AF ist die falscheste Strategie. Bei entsprechenden Versuchen ist meine Trefferquote selbst mit dem prähistorischen FT 40-150 3,5-4,5 bei gut 95%. Eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, bewölkt, also bei miesem Licht. Und zwar völlig ohne Anstrengung. Draufhalten, auslösen, fertig. Nur in jeder dritten Serie ist mal ein Fokusausreißer dabei. Wer den Ausschuss am Beginn noch minimieren will, schaltet die Auslösepriorität auf "Aus", dann kann es halt passieren, dass die Kamera eine halbe Sekunde braucht, bis sie loslegt.

45mm 1,8, Alle Fokusfelder. Wiederholbar legt die Kamera den Fokus korrekt auf das vordere Motiv.

Dadurch, dass der AF extrem von Kontrastkanten abhängt, hängt die Geschwindigkeit des AF sehr stark von gerichtetem Licht ab. Diffuses Licht macht mehr Probleme als gerichtetes, aber schwächeres Licht. Aus diesem Grund tut sich der AF bei einem gleichmäßig ausgeleuchtetem Studio härter, als an einer Bühne mit Scheinwerfern, obwohl die Beleuchtung im Studio eigentlich viel besser und heller ist.

Was aber definitiv sicher ist: Rot ist immer noch böse. Monochrom rote Flächen und Stoffe machen dem AF Probleme. Auch hier ist die Abhilfe natürlich "Alle Felder".

Bezüglich der verschiedenen FT- Objektive habe ich zwar Stunden in Tests versenkt, die aber nur eines gezeigt haben: Lichtstärke ist alles. Selbst vermeintlich kleine Unterschiede der Offenblende können den Unterschied machen. (Das 14-54 ist besser als das 12-60.) Und der Kontrast-AF der mFT-Objektive kann noch scharf stellen, wenn bei den FTs längst Feierabend ist.

Der Unterschied zur E-M1 ist fundamental:
Beim Einzelfeld ist die E-M1 in einigen Situationen überlegen. Da geht noch ein Fokus, wenn die E-M1II nichts mehr findet. Die E-M1II ist zwar schneller und mit FTs deutlich leiser, aber im Grenzbereich leistungsfähiger ist die E-M1. Sobald man mehr als ein Feld aktiviert, dreht sich das Verhältnis fundamental um. Da sieht die E-M1 kein Land mehr. Bei der E-M1II sitzt jeder Schuss.

45, 1.8 Und nochmal Kerzen. Alle Fokusfelder, die Kamera legt den Fokus auf den Docht der ersten Kerze. Nicht das Glas im Vordergrund liefert hier die beste Kontrastkante, sondern der Docht.  

Zur Praxis:
Solange man mit "Nearest is best" hinkommt, alle Felder aktivieren. In Situationen, in denen man durch irgendwelches Zeug hindurchfotografieren muss, (Schlagzeuger, Vögel im Gebüsch) Einzelfeld. Befindet sich das Motiv stark außermittig oder sind andere, gleich gute Kontrastkanten in der Nähe und auf gleicher Höhe: (Fußball, Handball) 9er oder 5er Feld. Sind einzelne Gesichter in vernünftiger Größe im Bild: Gesichtserkennung.
Nochmal: Die Tipps dienen dazu, bei schwierigen Situationen das Optimum aus dem AF herauszuholen. Es ist natürlich auch möglich, alles mit Einzelfeld zu fotografieren, aber da kann es eben bei schlechtem Licht bisweilen passieren, dass man unerklärlichen Fehlfokus bekommt oder das Objektiv anfängt zu pumpen. Mehr Fokusfelder und das Problem ist behoben. Und ja, es erfordert Umgewöhnung, der Kamera die Kontrolle zu überlassen. Aber probiert's mal.....

Noch ein kleines Update zur Lichtempfindlichkeit des C-AF. Bei 4EV und Blende 4 ist die Grenze für den C-AF mit Clustering erreicht. Darunter reichen die Belichtungszeiten für den Sensor nicht mehr aus. Abhilfe:  lichtstärkere Objektive. Mit einem 1,8er funktioniert der C-AF entsprechend noch bei 2EV und darunter. Die E-M1 hat hier einen Vorteil. Da der Sensor langsamer ist, kommt sie bei lichtschwachen Optiken etwa einen Lichtwert weiter runter. Allerdings besitzt sie gar keinen C-AF mit Clustering....

Soweit erstmal dazu, für alle die, die in den nächsten Tagen ihre E-M1II bekommen und dann gleich loslegen wollen. Ich schreibe derzeit noch an einer ausführlichen Darstellung, die in das neue oly-e-paper kommen soll, das wird aber noch zwei Wochen brauchen.

Für alle die, die sich nun das Geld für die neue E-M1II sparen und lieber in die Firmware hinter der Kamera investieren wollen, gibt's noch einen kleinen Tipp - im Januar sind bei einem ziemlich guten Kurs in Rocksdorf krankheitsbedingt wieder zwei Plätze frei. Als Model begleitet uns bei dem Kurs die ganze Zeit Tanja...


Update:
Wie immer - kaum versucht man, komplexe Zusammenhänge zu erklären, gibt es Leute, die das mit Gewalt falsch verstehen wollen. Oder gar nicht.
Dann hier für die, die kein Interesse daran haben, ihre Kamera wirklich zu verstehen, sondern einfache Schlagwörter brauchen:
Einzelfeld: E-M1II in 99% der Fälle besser als E-M1. E-M1 bei wirklich miesem Licht manchmal besser.
C-AF: E-M1II in allen Fällen besser als E-M1, kann aber mit richtiger Verwendung nochmal um mehrere Klassen besser.
Eine "Kontrastkante" ist nicht die Außenkante des Motivs.
Einen einzelnen AF-Punkt muss man genau aufs Ziel richten (wie bisher auch), je mehr AF-Punkte man gleichzeitig aktiviert, desto besser findet die Kamera das Ziel allein.
Ein Auge ist im Allgemeinen eine bessere Kontrastkante als Haut oder Fell
Wer die E-M1II wie die E-M1 verwendet, kann damit wie bisher arbeiten, verschenkt aber einen Großteil des Potenzials.
Jetzt verständlich?


Montag, 5. Dezember 2016

Makro mit Alternativobjektiven........

.....wie dem Zuiko 1,8/45mm oder dem 2,8/12-40mm, die viele in
Ihrer Ausrüstung haben und evtl. mit dem Gedanken spielen in
die Makrowelt einzutauchen, sich aber scheuen etwas tiefer in die
Tasche zu greifen um z.B. 500,- €ur für ein Zuiko 2,8/60mm
auszugeben, wobei das nie ein Fehlkauf sein kann, denn es gibt im
mFT - Bereich nichts besseres und man kann es natürlich auch für
andere Bereiche wie Portrait benutzen.

Ich beginne mit dem 1,8/45, das hat einen Mindestabstand von 50 cm,
damit läßt sich natürlich kein Makro-Motiv auf den Sensor bannen,
auch wenn die DIN-Norm sagt, das Abbildungen von 1:10 bis 10:1
als Makro bezeichnet werden kann, ich meine, das es erst ab dem
1:1 Maßstab richtig interessant wird, um Dinge abzulichten,
die sonst übersehen werden.
Möglich ist das mittels Zwischenringen, die es aus Asien mit Kontakten
zur Datenübertragung ab 25,- €ur gibt, bis zu Hochwertigen die bis
zu 160,- €ur kosten.
Zwischenringe vergrößern nur den Abstand zwischen Objektiv und
Kameragehäuse und haben keine Optik eingebaut,  dadurch verringert
sich der Mindestabstand zum Motiv und es wird dadurch größer
Abgebildet, Nachteil von ZR um so mehr ich benutze, desto länger
wird belichtet, weil der Strahlengang verlängert wird.

Zweite Möglichkeit Nah - oder Makroaufnahmen mit dem 45er
umzusetzen sind Nahlinsen, ich benutze unterschiedliche von Raynox
die sich sehr einfach in das Filtergewinde des Objektives mittels
Federmechanismus einsetzen lassen allerdings nur in Filterewinde von
52mm bis 67mm, um Sie am 45er zu benutzen habe ich einen
Stepup-Adapter von 37mm auf 58mm eingeschraubt.
Ein StepUp Ring kostet weit unter 10,-€ur.
Die Vorsatzlinsen: DCR 150 und 250 kosten zwischen 50-70 €ur
das MSN 202 um 80,- €ur.

Alle Aufnahmen die haben keinen großen Anspruch und
sollen nur Dokumentarisch zeigen was mit Nichtmakroobjektiven
und einem kleinen Budget möglich ist.
Alle Aufnahme sind nur Skaliert sonst unbearbeitet, außer die
Focus-BKT Serien die sind in Helicon-Focus verarbeitet worden.

Zuiko1,8/45 - F/5,6 - Raynox150 - Motivabstand ca. 20cm





Zuiko1,8/45 - F/5,6 - Raynox250 - Motivabstand ca. 12cm



 Zuiko1,8/45 - F/5,6 - Raynox202 - Motivabstand ca. 4cm

 Zuiko1,8/45 - F/5,6-Raynox202 - Focus-BKT= 56 Fotos-Motivabstand ca. 4cm

  Zuiko1,8/45 - F/5,6 - Raynox250-Focus-BKT= 15 Fotos-Motivabstand ca. 12cm

Zuiko1,8/45 - F/5,6 - 16mmZR - Focus-BKT=12 Fotos
Zuiko1,8/45 - F/5,6 - 52mmZR - Focus-BKT=27 Aufnahmen, bei 52mm
Zwischenringen läuft der Focus-BKT nicht in die Tiefe, sondern er kommt
auf einen zu, also bei so einer Extremeinstellung den Fokuspunkt
hinten setzen.

Zuiko2,8/12-40mm - F/5,6 - 40mm

Zuiko2,8/12-40mm - F/5,6 - Raynox150, Auszug 31mm, es entsteht ein
Tunnelblick.


Zuiko2,8/12-40mm - F/5,6 - Raynox250, Auszug 40mm,
es entsteht ein Tunnelblick.


Zuiko2,8/12-40mm - F/5,6 - Raynox202, Auszug 30mm,
es entsteht ein Tunnelblick.



Zuiko2,8/12-40mm - F/7,1 - Umkehrring, Ausgang hat 52mm, StepUp auf
62mm Außengewinde, das 12-40mm habe ich vorher an der Kamera auf 
F/7,1 gestellt und unter Strom von der Kamera genommen, damit die 
Blende erhalten bleibt, so wird es mit der Filterseite an der Kamera
adaptiert. Abstand zu Motiv 2cm.